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Kanutenlieder 3

Wilde Gesellen vom Sturmwind
Die blauen Dragoner
Ich bin ein freier Wildbrettschütz
Paddel, dideldaddel


Wilde Gesellen vom Sturmwind

1. Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht,
Fürsten in Lumpen und Loden.
Zieh’n wir dahin, bis das Herze uns steht,
ehrlos bis unter den Boden.
Fiedel gewandt’ in farbiger Pracht,
trefft keinen Zeisig ihr bunter.
Ob uns auch Spötter und Speier verlacht,
uns geht die Sonne nicht unter.

2. Zieh wir dahin durch Braus oder Brand,
klopfen bei Veit oder Velten,
huldiges Herze und helfende Hand
sind ja so selten, so selten!
Weiter uns wirbelnd auf staubiger Straß’
immer nur hurtig und munter;
Ob uns der eigene Bruder vergaß,
uns geht die Sonne nicht unter.

3. Und wenn dereinst mein Herze bleibt steh’n,
keiner wird Tränen dann weinen,
nur der Wind wird sein Klagelied weh’n
trüb’ wird die Sonne dann scheinen.
Aus ist ein Leben in farbiger Pracht,
ging es auch drüber und drunter;
Spötter und Speier, ihr habt uns verlacht,
uns ging die Sonne nicht unter!

 


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Die blauen Dragoner

1. Die blauen Dragoner, sie reiten
mit klingendem Spiel durch das Tor,
Fanfaren sie begleiten hell zu den Hügeln empor.
./. Weit ist der Weg zurück ins Heimatland,
so weit, so weit,
dort hinterm Berge überm Waldesrand
liegt die neue Zeit.
Jeder brave deutsche Mann
sehnt heimlich sich nach dir:
Weit ist der Weg zurück ins Heimatland,
so weit, so weit.
Die Schwalben ziehen dahin,
sie ziehn wohl übers Meer,
der Mensch lebt nur einmal
und dann nicht mehr. ./.

2. Die wiehernden Rosse sie stampfen
die Birken, sie wiegen sich lind,
die Fähnlein an den Lanzen
flattern im Morgenwind
./. Weit ist der Weg zurück ... ./.

3. Und morgen, da müssen sie reiten,
mein Liebster wird bei Ihnen sein,
morgen in alle Weiten,
morgen da bin ich allein.
./. Weit ist der Weg zurück ... ./.

 


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Ich bin ein freier Wildbrettschütz

1. Ich bin ein freier Wildbrettschütz
und hab ein weit Revier.
So weit die braune Heide geht,
gehört das Jagen mir.
./. Horrido,Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido ./.
 
2. So weit der blaue Himmel reicht,
gehört mir alle Pirsch;
auf Fuchs und Hahn und Haselhuhn,
auf Rehbock und auf Hirsch.
./. Horrido,Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido ./.
 
3. Doch weis ich ein feins Mägdelein,
auf das ich lieber pirsch.
Viel lieber als auf Has’ und Huhn,
auf Rehbock und auf Hirsch.
./. Horrido,Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido ./.
 
4. Und dass sie einem andern g’hört,
macht keine Sorgen mir;
ich bin ein freier Wildbrettschütz
und hab ein weit Revier.
./. Horrido,Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido
Horrido, Horrido, Horrido ./.

 


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Paddel, dideldaddel

1. Hättet Ihr auf mich gehört,
Paddel, dideldaddel, dideldum
wäre Deutschland nicht zerstört,
Paddel, dideldaddel, dideldum
keiner litte große Not,
Paddel, dideldaddel, dideldum
und jeder hätt sein Paddelboot,
Paddel, dideldaddel, dideldum

2. Ein Apparat zum Mädchenfang,
Paddel, dideldaddel, dideldum
fünfundzwanzig Meter ist er lang;
Paddel, dideldaddel, dideldum
mal ist es blau, mal ist es rot
Paddel, dideldaddel, dideldum
ja, das ist mein Paddelboot
Paddel, dideldaddel, dideldum

3. Die Aller ist unser Jagdrevier
Paddel, dideldaddel, dideldum
drum ziehn wir auch nicht weg von hier
Paddel, dideldaddel, dideldum
gehn wir auf Reisen, sapperlot
Paddel, dideldaddel, dideldum
setz’n wir uns in das Paddelboot
Paddel, dideldaddel, dideldum

4. Und hat das Boot einmal ein Leck,
Paddel, dideldaddel, dideldum
dann saufen wir noch lang nicht weg,
Paddel, dideldaddel, dideldum
den Finger stecken wir ins Loch,
Paddel, dideldaddel, dideldum
denn bis zum Bootshaus reicht es noch,
Paddel, dideldaddel, dideldum

5. So paddeln wir jahraus, jahrein,
Paddel, dideldaddel, dideldum
nichts anderes könnte schöner sein,
Paddel, dideldaddel, dideldum
und sterb ich mal, dann bin ich tot,
Paddel, dideldaddel, dideldum
begrabt mich in mein’m Paddelboot,
Paddel, dideldaddel, dideldum

 


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WSG Wittenberg 2016-07