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Kanutenlieder 2

Hoch auf dem gelben Wagen
Niedersachsenlied
Heia Safari


Hoch auf dem gelben Wagen

1. Hoch auf dem gelben Wagen,
sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben,
lustig schmettert das Horn.
Täler und Wiesen und Auen,
leuchtendes Ährengold,
./. ich möchte so gerne noch schauen,
aber der Wagen der rollt. ./.

2. Flöten hör’ ich und Geigen,
fröhliches Bassgebrumm,
fröhliches Volk im Reigen
tanzt um die Linde herum.
Wirbelt wie Blätter im Winde,
jubelt und lacht und tollt,
./. ich bliebe so gern bei der Linde,
aber der Wagen der rollt. ./.

3. Postillion in der Schänke
füttert die Rosse im Flug,
schäumendes Gerstengetränke
bringt der Wirt mir im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
lacht mir ein Mädel so hold.
./. Ich möchte so gerne noch bleiben,
aber der Wagen der rollt. ./.

4. Sitzt einmal ein Gerippe
hoch auf dem Wagen vorn,
schwingt statt der Peitsche die Hippe,
Stundenglas statt dem Horn,
ruf ich: Ade nun ihr Lieben,
die ihr nicht mitfahren wollt!
./. Ich wäre ja so gerne noch geblieben,
aber der Wagen der rollt. ./.


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Niedersachsenlied

1. Von der Weser bis zur Elbe,
von dem Harz bis an das Meer
stehen Niedersachsens Söhne
eine feste Burg und Wehr.
Fest wie Eichen halten allezeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen,
sturmfest und erdverwachsen,
heil, Herzog Wittekinds Stamm!

2. Wo fielen die römischen Schergen?
Wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen,
an Niedersachsens Wut.
Wer warf den römischen Adler nieder in den Sand?
Wer hielt die Freiheit hoch im deutschen Vaterland?
Das war’n die Niedersachsen,
sturmfest und erdverwachsen,
heil, Herzog Wittekinds Stamm!

3. Aus der Väter Blut und Wunden
wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen solls bekunden:
Für die Freiheit, Gut und Blut!
Fest wie Eichen halten allezeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen,
sturmfest und erdverwachsen,
heil, Herzog Wittekinds Stamm!

 


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Heia Safari

1. Wie oft sind wir geschritten
auf schmalem Negerpfad,
wohl durch der Steppe Mitten,
wenn früh der Morgen naht;
wie lauschten wir dem Klange,
dem alten trauten Sange
./. der Träger und Askari;
heia, heia Safari! ./.

2. Steil über Berg und Klüfte
durch tiefe Urwaldnacht,
wo schwül und feucht die Lüfte;
und nie die Sonne lacht,
durch Steppengräserwogen
sind wir hindurchgezogen
./. mit Trägern und Askari;
heia, heia Safari! ./.

3. Und saßen wir am Feuer
des Nachts wohl vor dem Zelt,
lag wie in stiller Feier
um uns die nächt’ge Welt;
und über dunkle Hänge
tönt es wie ferne Klänge
./. von Trägern und Askari;
heia, heia Safari! ./.

4. Tret ich die letzte Reise,
die große Fahrt einst an,
so singt mir diese Weise
statt Trauerlieder dann;
wenn vor den Himmeltoren
es tönt in meinen Ohren.
./. Es klingt wie ein Halali;
heia, heia Safari! ./.


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